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Gänseblümchen (Bellis perennis) - Frühlingskraut

Aktualisiert: 9. Aug 2019















Sammelgut:

Blüten


Inhaltsstoffe:

Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Inulin, Vitamine, Schleimstoffe, Mineralstoffe, Ätherische Öle

Heilwirkung:

blutreinigend, wundheilend, schleimlösend, wassertreibend


Anwendungsgebiete:

Die Volksmedizin kennt das Gänseblümchen zur Blutreinigung, zur Stoffwechsel- und Appetitanregung, als Magen-, Galle- und Lebermittel. Es wird nicht nur bei Leberbeschwerden, sondern vor allem auch bei Hauterkrankungen sowie Akne verwendet und steht in einer engen Verbindung zur Haut.


Tee:

Für einen Tee übergießt man 2 Teelöffel Blüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser und läßt den Tee 10 Minuten ziehen. 3 Tassen täglich trinken, oder äußerlich als Umschlag oder Waschung verwenden.

Äußerlich: Als Wundheilmittel steht das Gänseblümchen so bekannten Korbblütlern wie Arnika, Ringelblume, Kamille und Schafgabe in nichts nach. Mit seinem wundheilenden und hautreinigenden Saft wird es in der Volksheilkunde gerne bei Verletzungen mit stärkerem Hautdefekt, bei Quetschungen, Verstauchungen und Verrenkungen angewandt.

Bei Kindern stoppt es als Wiesenpflaster alle Tränen.


Gänseblümchensalbe: Zutaten: 10 Gramm Bienenwachs 50 Gramm Wollwachs (Sekret aus Talgdrüsen der Schafe) 100 ml Rosmarin-Olivenöl (oder nur Olivenöl) 80 ml Gänseblümchentee

Bienenwachs und Wollwachs im Wasserbad schmelzen, erwärmtes Rosmarin- Olivenöl dazu rühren und anschließend gesiebten Gänseblümchentee tropfenweise in die Masse einrühren bis es knistert.


Gänseblümchen in der Küche: Die Blüten der Gänseblümchen sind essbar. Sie schmecken dezent süßlich und eignen sich hervorragend als Dekoration oder Beigabe für Salate und Soßen.



Quelle: http://www.kaesekessel.de/kraeuter/g/gaensebluemchen.htm

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